adera - Nachrichten

Abmahnungen Juni '18

Thema des Monats: Abmahnung wegen Nichteinhaltung der DSGVO?

Datenschutz einhalten
      Datenschutz einhalten

Kaum ist die neue Verordnung zum Datenschutz in Kraft, versuchen unzählige unechte Abmahnungen (Phishing) verängstigte Webseiten-Betreiber abzuzocken. Beschwichtigungen durch Politik und Juristen, dass „es eine Abmahnwelle nicht geben würde“ erweisen sich als realitätsfremd. Gauner versuchen massenhaft die nach wie vor grassierende Unsicherheit zu Ihren Gunsten zu nutzen.
Wichtigste Empfehlung durch Anwälte: „Wenn Sie von einer Abmahnung betroffen sind, geben Sie bei unklarer Rechtslage nie ungeprüft eine Unterlassungserklärung ab!“.

Noch können Juristen die meisten Abmahnungen kaum vollständig bewerten, weil es zu wenig Urteile dazu gibt. Durchaus denkbar könnte sein, dass ein abgemahnter Verstoß gar nicht wettbewerbswidrig ist und damit nicht durchsetzbar. Ja sogar wird von Fachanwälten bezweifelt, dass Wettbewerbsverstöße zwangläufig auf der teilweisen Nichteinhaltung der DSGVO basieren.

Was wurde bis jetzt abgemahnt? ⇒ Was unternehmen?

  1. Datenschutzerklärung fehlt. ⇒ Also schnellstens nachholen!
  2. Schrift-Einbindung durch Kopplung an Google-Servern (Google-Fonts) ⇒ lokal einbinden.
  3. Fehlerhafte Einbindung von Besucher-Statistik durch Google-Analytics ⇒ Fehler beheben.
  4. „Facebook like“ (Daumen-hoch-Symbol) und „Facebook teilen“ ⇒ Anbindung ergänzen um vorherige Zustimmung durch Besucher.
  5. Fehlende Verschlüsselung von Kontaktformulare ⇒ auf Verschlüsselung umbauen.

adera und deren Partner sind massiv im Einsatz, mindestens diese genannten 5 Punkte auf den Internetseiten unserer Kunden auf Anfrage hin zu korrigieren. Der Bedarf hat einen Stau erzeugt, der nach und nach abgearbeitet wird. Empfehlung: unsere frisch aktualisierte Frage-Antworten-Liste.

Zurück